Achatschnecken Gehäuseschaden – was tun?

Schneller als gedacht ist es passiert und Deine geliebte Achatschnecke ist Dir aus der Hand gefallen oder im Terrarium abgestützt. Jetzt ist guter Rat teuer? Denn im Inneren des schützenden Gehäuses liegen die empfindlichen Innereien. Ein Gehäuseschaden ist daher leider nicht zu unterschätzen und kann schlimmstenfalls zum Tod führen.
 
Stürzt also Deine Schnecke  ab, ist schnelle Hilfe gefragt. Zuallererst ist es wichtig zu unterscheiden, ob es sich um einen leichten oder schweren Gehäuseschaden handelt. Sofern es nur kleine Risse oder Löcher sind, kann Deine Schnecke den Schaden meist selbst wieder reparieren. Achte darauf, dass sie genügend Kalk in Form von Sepia zur Verfügung hat. 
 
Und auch dann, wenn der Wachstumsrand beschädigt ist, löst Dein Schneckchen die Reparatur in den allermeisten Fällen selbst und baut den Schaden selbst wieder aus.
 
Anders sieht es hingegen bei größeren Schäden am Gehäuse aus, denn hier können auch innere Organe verletzt worden sein. Die Überlebenschancen stehen hier leider, je nach genauer Schadensgröße, eher gering. 
 
Aber auch hier solltest Du versuchen, Deiner Schnecke zu helfen. So kannst etwa  das Loch oder den Riss mit Klarsichtfolie vorsichtig abdecken und die Ränder der Folie am Gehäuse festkleben. Gehe unbedingt behutsam vor und achte darauf, dass das Klebeband nicht mit den Organen in Kontakt kommt! 
 
Und auch hier musst Du Deiner Schnecke eine Extraportion Sepiaschale oder zerbrösselte Sepia gönnen. 
 
Dann heißt es abwarten und hoffen… 
 
Wenn Du jedoch den Eindruck hast, dass selbst mit dieser Methode nach einem gewissen Zeitraum keine Besserung eintritt oder aber, wenn der Schaden einfach zu groß ist, solltest Du Deinem Tier zuliebe handeln und die Schnecke einfrieren, damit sie nicht unnötig tagelang leiden muss.
 
Nice to know: Anstatt Klarsichtfolie hat sich in der Praxis auch dieses leicht zu lösende spezielle Pflaster-Material zur Abdeckung eines Loches im Gehäuse bewährt.

1 Kommentar zu „Achatschnecken Gehäuseschaden – was tun?“

Schreibe einen Kommentar zu Martin Brater Kommentieren abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.